Es gibt nicht wenige, die diese ganze Streaming Nummer schon immer sehr skeptisch gesehen haben. Da halfen die offen gelegten Zahlen von Spotify auch wenig.

Nun ist irgendwie der Vertrag zwischen Sony und Spotify an die Öffentlichkeit gelangt. Sicherlich nur ein Versehen, aber der Inhalt bestätigt doch wieder genau das, was viele schon immer befürchtet haben. Keine Angst, ihr müsst ihn nicht ganz durchlesen. 41 Seiten sind dann wohl doch ein bisschen viel. Ein paar wichtige Details wurden da aber schon mal von Fachleuten herausgepickt. Wenn man sich die anschaut, dann wird schnell klar, dass das Problem nicht der Streamingservice ist, sondern die Major Labels und ihre immer noch viel zu große Macht.

Hier mal ein paar kleine Fakten aus dem Vertrag:

  • Sony hat sich das Recht einräumen lassen immer den besten Deal zu haben. Sobald ein anderes Label mehr Geld pro Stream bekommt, war Spotify gezwungen an Sony die Differenz zu zahlen.
  • Spotify zahlt an Sony einen Vorschuss von 42,5 Mio Dollar für die ersten 3 Jahre
  • Sony bekommt Werbeplätze auf Spotify im Wert von 9 Mio. Dollar
  • Zusätzlich wurde Sony Vergünstigen für Werbeplätze im Wert von 15 Mio. zugesichert

Der geheime Vertrag zwischen Sony und Spotify

Den kompletten Vertrag könnt ihr euch hier anschauen oder downloaden. Meine Meinung dazu liegt irgendwie auf der Hand. Mir ist klar, dass Streaming Services nicht aufzuhalten sind. Ich glaube auch, dass dort in Zukunft ausreichend Geld für die Musiker verdient werden kann. Das kann allerdings nur dann passieren, wenn Majorlabels wie z.B. Sony deutlich an Macht verlieren. So wird das ansonsten nie etwas.

Ich bin gespannt wie eure Meinung dazu ist und freue mich auf eine rege Diskussion!

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One thought on “Sonys Vertrag mit Spotify – Der Vertrag den die Musiker nie sehen sollten

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